Amay-Huy-Namur-Charleroi

Wir verliessen Amay frühzeitig am 9. Oktober, für Mittag war Regen angesagt.

Vorbei ging es am Kernkraftwerk von Tihange. Hatte fast vergessen, dass es die noch gibt.

Wir kommen nach Huy…

Als es zu nieseln begann erreichten wir schon die Marina Statte. Sehr günstig bepreist, 14,- € mit Strom, Wasser und Duschen. Der Hafenmeister gab uns die Adresse eines Autoteileshops unweit der Marina, super nett und hilfsbereit. Hier konnten wir endlich die Riemen für Lichtmaschine und Impeller bestellen.

Am nächsten Tag war Hochwasser angesagt. Glücklicherweise hatten wir an einem Schwimmsteg festgemacht, doch der Weg an Land ging jetzt nur noch über die Hafenmauer.

Durch das Hochwasser floss die Maas recht zügig an, und da wir gegenan mussten, blieben wir in Huy. Auf der anderen Maasseite gab es einen Baumarkt, hier kauften wir Styrodur für die Dämmung unserer Kabine. Also ans Werk, zumal die Maas auch am nächsten Tag mit recht viel Strömung unterwegs war.

Erst am Sonntag konnten wir weiterfahren, immer noch gegen Strömung, aber machbar. Die Fahrt nach Namur dauerte also etwas länger als gedacht, aber wir kamen an.

Unser Liegeplatz in Namur / Our Mooring in Namur

Für den nächsten Tag war Regen angesagt, und da Namur einiges zu bieten hat, bleiben wir am Montag und schauten uns die Zitadelle an.

Natürlich schüttete es dann wie aus Eimern, wir und etwa fünf französische Schulklassen wurden total durchnässt.

Auf dem Rückweg im Regen noch ein Foto von der Schildkröte.

Am nächsten Tag ging es weiter (wir schreiben den 15. Oktober 2024). Das Bezahlen des Hafenplatzes scheiterte an der Abwesenheit eines Hafenmeisters oder eines Briefkastens.

Wir bogen in die Sambre ein, zunächst ein sehr idyllisches Flüsschen.

Wir kamen gut voran, bis wir hinter einem Berufsschiff festhingen, dass mit 3,5 Knoten dahinzog. Überholen war nicht möglich, auch hätten wir an der nächsten Schleuse ohnehin warten müssen, denn wir wurden immer zusammen mit dem Grpßen geschleust. Positiv war, dass alle Schleusen schon auf grün standen.

Leider gab es kaum Plätze zum festmachen, in unsere Karte war jedoch eine Anlegestelle im Grünen markiert. Diese entpuppte sich als alter, verkommener Hafen für Großschiffe, in der Nähe 3 Häuser, die an Crack-Häuser erinnerten. Ankern wollten wir dort auch nicht, da ungewiß, wer oder was da unten liegt. Nur schnell weg. In Charleroi glaubten wir eine Anlegestelle finden zu können, mais … nichts zu finden, und um 19:30 machten dann die Schleusen zu. Also legten wir in der Nähe des Bahnhofs von Charleroi an; es gab keinerlei Gehweg, aber zumindest konnte Joe über eine Leiter entkommen und etwas einkaufen. Allein lassen wollten wir das Boot dort nicht. Schwell von den Berufsschiffen hatten wir auch nicht zu befürchten, die Schleusen waren geschlossen.

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