Am 30. Oktober erreichten wir nach 30 km und 8 Schleusen Vitry-le-Francois. Es sollte hier einen Hafen geben, leider war dieser zum einen winzig, zum anderen gesperrt. Also zurück zur Anlegestelle am Kanal. Unser Gasflaschenadapter sollte hier in einem Amazon-Locker abgelegt sein, aber es gab keinen Abholcode, und nach Rückfrage bei Amazon erklärte man mir, dass der Fahrer Abgabe beim Residenten vermerkt hatte. Zumindest bot man gleich einen Refund an, das hilft natürlich nicht beim Kochen, aber immerhin.
Am nächsten Morgen sollten wir um 9 Uhr an der Schleuse Nr. 71 sein. Dort erhielten wir unsere Fernbedienung für die Schleusen, der Marathon konnte beginnen.

Nach 14 Schleusen und 30 km erreichten wir St. Dizier. Die Anlegestelle war richtig nett, Wasser und Strom gab es gratis, man musste nur Jetons im nahegelegenen Kino abholen.


Am 1. November war Feiertag in Frankreich, alle Schleusen blieben geschlossen. Einkauf im Supermarkt war dennoch möglich.
Samstag wollten wir dann nach Auvigny-le-Grand.


Am Sonntag wollten wir weiter nach Vraincourt – 14 Schleusen und 36 km.


Am nächsten Tag ging es weiter nach Chaumont. Hier wollten wir Diesel und Vorräte einkaufen.

Unterwegs viel grün und Landwirtschaft.
Die invasiven Pflanzen im Kanal machten uns das Leben schwer. In den Schleusen sammeln sich oft größere Mengen, die hängen dann im Propeller oder in den Schleusentoren.




Vor uns liegt ein Stück Kanal mit wenig Einkaufsmöglichkeiten. Also nach Chaumont selbst zum Tabakladen, dann zu einem großen Supermarkt, Tankstelle gleich daneben. Chaumont selbt liegt hoch oben auf einem Hügel, schnauf…

Wieder zurück zum Boot, dann mit Bollerwagen zu Leclerc, Diesel und Essen einkaufen. Leclerc ist ein Riesensupermarkt, ein Gang hatte nur Dosen mit Thunfisch. Und plötzlich war Joe verschwunden. Nach einer Weile klingelte das Telefon, es war Joe: „They threw me out of the shop because of the empty Diesel cans.“ Ok, I continue the search for food, and you buy some Diesel. It took me 90 minutes to find stuff, looking for eggs was like Easter. Joe was frozen by the time I came out of Leclerc.
The next day (5-11-2024) the journey continues from Chaumont to Rolampont, 15 locks and 28m km.
We finally saw the first castle …

… lots of grass and a mower.

The next day continued with more locks. By that time we were faily sick of them


Finally we arrived at the top where another tunnel (about 5000 m long) was waiting. Nicely lit it was an easy crossing. We decided to moor in Heuilley-Cotton, small and absolutely no services. Met a guy from Norway in that nowhereness.


After the tunnel 8 locks in row waited. Approaching lock 1 there were diggers and all kind of machinery, and the lock was blocked off. What now?
A bunch of guys were working there – just removing some grass. They opened the lock for us.